Kontakt
OrthoPraxisOrthopädische Praxisgemeinschaft Gräfelfing
Dr. med. Robert Kipping
Dr. med. Konrad Scheuerer
Dr. med. Ulrich Pfleghar
Neurochirurgische Praxis Gräfelfing
Dr. med. Dr. rer. nat. Markus Eisenburg
Bahnhofstraße 5
D-82166 Gräfelfing
Tel: 089 / 89 82 02 00
Fax: 089 / 89 82 02 02
E-Mail:
info@orthopraxis.de
dr.kipping@orthopraxis.de
dr.scheuerer@orthopraxis.de
dr.pfleghar@orthopraxis.de
dr.eisenburg@orthopraxis.de
Terminvereinbarung:
termin@orthopraxis.de
Fuß
Einen weiteren wichtigen Bereich der Kinderorthopädie stellt die sachgerechte Behandlung der kindlichen Fußdeformitäten dar. Neben harmlosen Varianten wie dem lockeren Sichelfuß, dem Kletterfuß oder dem Hackenfuß stellt der Klumpfuß eine hohe Anforderung an die Behandlungskompetenz des Arztes dar.Es ist bekannt, dass bereits gering einwirkende Kräfte das Wachstum des kindlichen Fußes in die richtige Richtung lenken können. Allgemein gilt: je früher die Behandlung einsetzt, umso wirkungsvoller ist sie. Schwierig ist häufig auch für den erfahrenen Arzt die Abgrenzung zum Normalbefund.
Liegt ein so genannter "rigider" Knick-Plattfuß vor, sollte operiert werden. Unter anderem wird hier die Fersenbeinverschiebungsoperation angeboten, die keinen allzu großen operativen Eingriff darstellt.
Der Klumpfuß, die immerhin zweithäufigste orthopädische Erkrankung beim Neugeborenen stellt eine einseitig oder beidseitig auftretende Fußdeformität dar, wobei hier Muskeln, Bänder und Sehnen nicht vollständig entwickelt sind und damit das Zusammenspiel einzelner Anteile des Fußskelettes gestört ist. Etwa 3 auf 1000 Neugeborene sind hier betroffen.
Derzeit ist die Behandlung nach Ponseti aktuell und kann durch überwiegend nichtoperative Maßnahmen zum Teil sehr gute Ergebnisse liefern. Leider ist ein Teil der zu behandelnden Klumpfüße "rebellisch", sodass hier operativ vorgegangen werden muss.
Hier sieht man den Behandlungsablauf eines Säuglingsklumpfußes. Die beiden Bilder links zeigen den Fuß direkt nach der Geburt. Dann folgt die Gipsphase (mit und ohne Operation, je nach Ausprägung der Fehlstellung) und schließlich das Ausheilungsbild rechts.Allerdings ist es notwendig, auch nach der Operation noch über einen relativ langen Zeitraum nach der Gipsphase mit Schienchen, Orthesen, Nachtlagerungsschienchen und später korrigierenden Einlagen zu arbeiten.
In aller Regel führen die betroffenen Kinder ein ganz normales Leben unter voller beruflicher und sportlicher Belastbarkeit.


